KROFDORF - (sd). Der bevorstehende Spieltag der RSV-Radballer hebt sich deutlich von allen anderen ab:

Der Radball-Weltcup macht morgen ab 13 Uhr nämlich in der Krofdorfer Eduard-David-Halle Station.

 

Nach erfolgreicher Premiere im Vorjahr ist Krofdorf als eine der deutschen Radballhochburgen zum zweiten Mal Ausrichter eines Weltcup-Turniers. „Das internationale und das heimische Publikum waren vergangenes Jahr begeistert. Aus diesem Grund hat uns der internationale Radsportverband UCI wieder mit der Ausrichtung des Weltcups 2015 beauftragt.“,sagt Organisationsleiter Dieter Schmidt. Mit den Helfern des Vereins freut er sich auf zehn Mannschaften aus sechs Nationen und besonders auf die Spiele der eigenen Bundesligamannschaft: Nach Platz sieben im Vorjahr sind die Krofdorfer Sascha Götz und Luca Wagner als Ausrichter-Team am Samstag wieder mit einer Wildcard im Weltcup spielberechtigt. Mit dem heimischem Publikum im Rücken können sie sich voll auf den Weltcup-Einsatz konzentrieren, auf den sie sich diesmal noch spezieller vorbereitet haben: „Es ist eine Ehre sich mit den besten Radballern der Welt messen zu dürfen. Wir haben durch den letzten Weltcup in Krofdorf vieles gelernt und unsere Spielweise etwas defensiver und sicherer umgestellt. Dadurch hoffen wir, den einen oder anderen Gegner am Wochenende etwas ärgern zu können.“, sagt Luca Wagner, der mit seinem Partner Sascha Götz auf ein besseres Ergebnis als im Vorjahr hofft.

Ihr neues Trainer-Team, bestehend aus Thomas Abel und seinem Vater Wilfried, bringt dafür die entsprechende Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen auf internationaler Bühne mit, die den beiden sicher helfen dürfte. Ihnen entgegen stehen am Samstag die Mannschaften aus dem österreichischen Dornbirn (Martin Lingg/Jürgen Türtscher), aus Gent (Peter Martens/ChristophBaudu) und Beringen (Bracht Damen/Niels Diriks) in Belgien, dem schweizerischen Altdorf (Roman Schneider/Dominik Planzer), Brünn (Pavel Smid/Mirolav Berger)und Zlin-Prštné (Martin Struhac/Jan Krejci) in Tschechien, dem französischen Dorlisheim (Francois Rieb/Lionel Schmitt) sowie die beiden deutschen Teams aus Obernfeld (Andre Kopp/Manuel Kopp) und Gärtringen (Uwe Berner/Matthias König).

Die beiden Mannschaften des bisher dominierenden Vereins RC Höchst (vier Turniersiege bei fünf Weltcups in 2015) sind in Krofdorf nicht am Start, sondern versuchen, 200 km südlicher in Denkendorf bei der U23 EM den Titel zu holen.

Top-Favorit in Krofdorf ist Vize-Weltmeister Altdorf. Die Urner präsentierten sich in der Vorwoche bei der Schweizer WM-Qualifikation in bestechender Form. Sie haben in ihrer Vorrundengruppe den WM-Vierten RV Gärtringen als stärksten Kontrahenten – beide sollten sicher das Halbfinale erreichen. Außenseiter sind Belgiens Meister und WM-Fünfter Gent und TJSokol-Zlin Prštné sowie der VC Dorlisheim.

Offener sieht es in der anderen Vorrundengruppe aus. Vorjahressieger RVS Obernfeld in seinem 19. Weltcup-Turnier erhofft sich wieder so einen starken Auftritt und fühlt sich gewappnet, gegen den WM - DrittenBrünn , Österreichs Nummer drei RV Dornbirn und Belgiens Vizemeister HZG Beringen wieder das Halbfinale zu erreichen.

Auf eine große Anzahl Zuschauer für den Radball-Höhepunkt in Mittelhessen hofft auch Radball-Fachwart Rolf Velten vom Hessischen Radfahrerverband. „Wir haben bewusst keinen Nachwuchs-Spielbetrieb an diesem Wochenende angesetzt, um den Vereinen die Gelegenheit zu geben, den Weltcup inKrofdorf zu besuchen“, sagt der Lollarer.

 

 

 

 

 

 

 

 

KROFDORF-GLEIBERG - (red) vom 28.09.2015

 

Überraschend gut lief es beim Radball-Weltcup für Luca Wagner und Sascha Götz vom gastgebenden Verein RSV Teutonia Krofdorf-Gleiberg in den Gruppenspielen. Mit einer Wildcard als Außenseiter angetreten, schaffte der heimische Zweitligist in der Gruppe 2 gegen starke internationale Konkurrenz einen Sieg (2:1 gegen HZG Beringen aus Belgien) sowie ein Unentschieden (3:3 gegen TJ Favorit Brno aus Tschechien) und qualifizierte sich damit als Vorgruppendritter für das Spiel um Platz fünf. Mit etwas mehr Cleverness und Fortune wäre sogar das Halbfinale drin gewesen.

Aber auch so kann das RSV-Duo mit seinem neuen Trainergespann Wilfried und Thomas Abel absolut zufrieden sein mit dem Abschneiden bei diesem Treffen der Weltelite.

 

                                          

 

 

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